TOUR...WAS?

was macht ein Tourmanager? 

 

Es ist schwer über sich selbst etwas zu schreiben. Ich halte mich kurz. 

Tourmanager sind in alle Regel fast nur hinter der Bühne zu finden. Im Vorfeld und während einer laufenden Tour, fallen einige Aufgaben an um die sich gein TM kümmert.  Wie kommt die Band von A nach B? Zeitpläne und Abläufe müssen eingehalten werden? Hotels, Flüge, Zoll, Kasse, Tickets, Security, Verträge , die Liste kann durchaus noch einiges mehr beinhalten. 

 

“Wenn eine Tour so läuft, wie sie geplant, wäre in der Tat ein qualifizierter Tourmanager nahezu überflüssig. Aber es läuft halt eben meistens nicht alles so wie geplant“.  Insbesondere in den ersten paar Tagen einer Tournee gibt es oft einiges an Justierung. 

„denn eine Tour besteht oft aus mehr als 15 Menschen die sich immer wieder neu aufeinander einspielen und einstellen müssen. Die Band, die Crew, jeden Tag ein neuer lokaler Veranstalter und häufig auch neue Situationen.“ 

 

Meine Aufgabe ist es, das Organisatorische so aufzustellen, dass die Tour für alle ideal abläuft und idealerweise die Anzahl der Konflikte auf Tour minimal sind. Denn je länger eine Tournee läuft, desto wichtiger ist eine gute Atmosphäre. Das ist unser Job. “

 

Ein guter Tourmanager muss dazu idealerweise gleich mehrere Fähigkeiten in sich vereinen. Er ist Organisationstalent, Respektsperson, Kindermädchen, Vaterfigur, Psychologe und Buchhalter in einem. Er muss die Produktions-Erfordernisse und die Eigenheiten seiner Künstler genauso kennen, wie das Veranstaltungsrecht. Er muss gute und schlechte Veranstalter erkennen, um die richtige Mischung zwischen „Druck“ und „gutem Wetter“ zu finden.

Er muss sich vor allem an der Größe und dem finanziellem Niveau der Tour orientieren. Wenn die Band, die er begleitet nur 100 Leute zieht, dann ist der Tourmanager darüber hinaus  häufig Fahrer, Merchandiser und Tonmann in einem. Die knappste Ressource ist das Geld. Je größer die Konzerttourneen und je bekannter die Band, desto höher der organisatorische Aufwand. Die knappste Ressource ist dann meistens die Zeit.

 

Das wichtigste ist und bleibt, das man selbst nach vielen Stunden, oft wenig Schlaf und viel Input, seinen eigenen Spaß an der Arbeit nicht verliert.

Ich bin gerne unterwegs.